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Häufige Fragen

Woher kommt der Name „BürgerEnergie Traunviertler Alpenvorland eGen.“?

Das „Bürger“ steht für Bürgerbeteiligung. „Energie“ steht für das übergeordnete Thema Energie im Sinne von erneuerbarer Energie (Photovoltaik) und Energieeffizienz (e-carsharing). Die BügerEnergie Traunveirtler Alpenvorland eGen. hat ihre Wurzeln in der Klima- und Energie-Modellregion Traunviertler Alpenvorland (kurz KEM) und Leaderregion Traunviertler Alpenvorland - deshalb Traunviertler Alpenvorland. Wir arbeiten weiterhin zusammen. Das Kürzel eGen steht für Genossenschaft.

 

 

 

Warum ist e-carsharing energieeffizient?

Erstens sind Elektromotoren mit einem Wirkungsgrad von ca. 90 % effizienter als Verbrennungsmotoren mit ca. 30% Wirkungsgrad. Zweitens ersetzt ein voll ausgelastetes Carsharing-Auto durchschnittlich 8 Privatautos. Dadurch werden Energie und Rohstoffe in der Produktion gespart.

 

 

 

Für wen ist Carsharing vorteilhaft?

Je weniger Kilometer Sie jährlich mit dem eigenen PKW fahren, umso eher zahlt sich carsharing aus. Es lohnt sich bis etwa 10.000 Kilometer im Jahr. Wenn Sie ein Zweitauto besitzen, können Sie sich dieses wahrscheinlich mit carsharing ganz sparen! Manche Personen können sich auch das einzige Auto ersparen. Carsharing ist empfehlenswert, wenn Sie nicht ständig auf das eigene Auto angewiesen sind und es nicht täglich für längere Strecken brauchen.

Für Unternehmen ist Carsharing vorteilhaft, da damit zeitweiliger Spitzenbedarf kapitalschonend gedeckt werden kann.

 

 

 

Warum Elektroautos?

Elektromobilität macht Sinn, denn selbst wenn man alle PKWs in Österreich durch Elektroautos ersetzen würde, würde der Stromverbrauch laut dem österreichischen Ladenetzbetreiber Smatrics, nur um ca. zehn Prozent steigen. Die Energie AG und auch wir haben nachgerechnet und kommen auf dieselbe Zahl (siehe nächste Frage). Gleichzeitig würde man riesige Mengen Diesel und Benzin und somit den Ausstoß von CO2, gesundheitsschädlichem Feinstaub und Stickoxiden einsparen. Je mehr Diesel- und Benzinautos durch Elektroautos ersetzt werden, desto gesünder ist die Luft.

 

Nur mit E-Mobilität kann Österreich die Energie für den Verkehr selbst herstellen!

Ein Beispiel dazu:

Unsere Photovoltaikanlagen produzieren ungefähr die 15 bis 20-fache Energiemenge, die unsere derzeitigen Elektroautos bei voller Auslastung benötigen würden.

 

 

 

Sind E-Autos wirklich umweltfreundlicher?

Ja, denn im Vergleich zu Diesel- bzw. Benzin-Fahrzeugen
verursachen Elektroautos bereits heute um 75 bis 90 % weniger Treibhausgas-Emissionen je Fahrzeugkilometer. Auch Feinstaub und Stickoxid-Emissionen sind deutlich geringer. Dabei wurde der gesamte Lebenszyklus inklusive Akku-Herstellung, Stromproduktion, usw. berücksichtigt.

 

Quelle:
http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/publikationen/publikationssuche/publikationsdetail/?pub_id=2177

 

 

Wie viel würde der Stromverbrauch steigen, wenn alle PKWs in Österreich durch Elektroautos ersetzen werden würden?

In diesem Szenario würde der Stromverbrauch nur um ca. 10 % steigen. Warum ist das so? Wenn man die durchschnittliche jährliche Fahrleistung eines österreichischen PKWs von nicht ganz 12.500 km mit einem Elektroauto mit einem Verbrauch von 16 kWh auf 100 km (z.B. Renault ZOE) zurücklegen möchte, benötigt man 2000 kWh/Jahr. Multipliziert man das mit den 4.000.000 PKWs in Österreich, ergeben sich 8 TWh (Terawattstunden) zusätzlicher Stromverbrauch. Derzeit beträgt der gesamte österreichische Stromverbrauch nicht ganz 70 TWh. Die acht TWh sind etwas mehr als zehn Prozent von 10 TWh. Dabei ist aber noch nicht berücksichtigt, dass neue Elektroautos immer effizienter werden.

 

 

 

Welche Vorteile habe ich von einer Beteiligung an der BürgerEnergie?

Sie unterstützen umweltfreundliche Projekte in der Region. Außerdem werden Sie am Unternehmenserfolg beteiligt.

 

 

 

Wie beteilige ich mich an der BügerEnergie?

Man füllt das Beitrittsformular aus und überweist den entsprechenden Betrag (ab 100 €). Das Geld kann man sich nach drei Jahren wieder ausbezahlen lassen.

 

 

 

Wie viel kostet ein eigenes Auto in Österreich durchschnittlich?

Laut ÖAMTC kostet ein durchschnittliches Auto in Österreich 504 € pro Monat. Vor allem die fixen Kosten wie Wertverlust und Versicherung bestimmen dabei die Kosten.

 

 

 

 

Warum heißt der Link zum Buchungssystem www.ibiola.com?

Die IBIOLA Mobility Solutions GmbH ist ein österreichisches Unternehmen, das für die BürgerEnergie das Buchungssystem zur Verfügung stellt. Mit Ibiola haben wir ein bewährtes Buchungssystem gewählt, und nicht selbst ein eigens entwickeln müssen. Die Zugangsdaten für Ibiola unter  https://ibiola.com/login und Ihre persönliche Karte zum Öffnen der Autos erhalten Sie bei der Anmeldung.

 

 

 

Wie hoch ist die reale Reichweite der Elektroautos?

Nissan LEAF mit 30kWh Batterie im Sommer: ca. 210 km       

Nissan LEAF im Winter (wegen Heizung): ca. 160 km

 

Renault ZOE im Sommer: ca. 160 km                                    

Renault ZOE im Winter: ca. 120 km

 

Kia Soul EV im Sommer: ca. 160 km

Kia Soul EV im Winter: ca. 120 km

 

 

 

 

 

Wie viele Kilometer fährt der/die durchschnittliche ÖsterreicherIn?

Laut VCOE sind es durchschnittlich 34 km Quelle: https://www.vcoe.at/news/details/vcoe-oesterreichs-autofahrer-fahren-im-schnitt-34-kilometer-pro-tag   aufgerufen am 06.03.2017

 

 

 

Kann man mit einem Elektroauto auch längere Strecken zurücklegen?

Ja, denn an der Autobahn befinden sich Schnellladestationen von Smatrics (https://smatrics.com/ladenetz# ). In allen unseren Autos befindet sich eine Karte für Smatrics und eine einfache Anleitung dazu. Außerdem sind beispielsweise unter https://e-tankstellen-finder.com/at/de/elektrotankstellen alle verfügbaren Ladestationen in Österreich eingetragen. Viele davon sind gratis nutzbar.

 

 

 

Welche Vor- und Nachteile haben Elektroautos?

Fahrspaß: Elektroautos haben eine ungemein hohe Fahrdynamik.

Gesündere Luft: Es entstehen keine gesundheitsschädlichen Stickoxide und kein Feinstaub während einer Fahrt. Feinstaub von Verbrenner-Autos entsteht hauptsächlich durch Kupplungsabrieb und kleine Rest-Partikel aus der Verbrennung.

Schnellladen: https://smatrics.com/# In unseren Autos befinden sich bereits Smatrics-Karten. Die Kosten übernimmt die BürgerEnergie.

Niedrige Betriebskosten: Die Anschaffung eines Elektroautos ist meist noch vergleichsweise teuer. Die Betriebskosten liegen jedoch klar unter denen der "Stinker-Autos".

Kein unangenehmer Lärm: Genießen Sie das Dahingleiten ohne Motorgeräusch und ohne Vibrationen.

Die meisten Elektroautos erzeugen jedoch ein künstliches Geräusch, damit man das Auto beim langsamen Fahren auch hört. Wenn man schneller als beispielsweise 30 km/h fährt, erlischt das künstliche Geräusch. Ab dann sind nämlich die Geräusche wegen Rollwiderstand und Luftwiderstand so laut, dass man das Auto sowieso hört.

Klimafreundlich: Mit dem österreichischen Strommix ist schon heute ein Elektroauto unter Berücksichtigung der Emissionen der Stromproduktion klimafreundlicher als ein durchschnittliches Auto mit Diesel- oder Benzinmotor.

Tanken Zuhause: Man kann an jeder vorschriftsmäßig installierten Haushaltssteckdose laden.

Gratis Tanken an öffentliche Ladestationen: siehe http://e-tankstellen-finder.com/

 

 

 

 

Kann man mit den e-carsharing-Autos auch Probefahrten machen?

Ja klar! Melden Sie sich einfach bei uns unter buergerenergie@leader-alpenvorland.at ! Wir zeigen Ihnen dann, wie die Autos zu bedienen sind und Sie können das angenehm ruhige Fahrgefühl und die Beschleunigung selbst erleben.

 

 

 

Gibt es den Klimawandel wirklich?

Ja. Ein großer Teil der beobachteten Temperaturerhöhung der letzten 100 Jahre (rund 1° C weltweit und rund 2° C im Alpenraum) geht dabei nicht auf natürliche Ursachen zurück, sondern wird durch menschliche Aktivität verursacht. 

Zudem ergeben Modellberechnungen für die Temperatur bis zum Jahr 2100 eine weitere weltweite Erwärmung um 1,8 bis 4,0° C. 

Die Erwärmung hat spürbare Auswirkungen. Für Österreich ergeben Untersuchungen, unter anderem der ZAMG:

  • Hitzewellen werden häufiger und länger. Mit Hitzewellen/Klimawandel gehen einher: mehr Waldbrände, mehr Hitzetote, Artensterben, Versauerung der Meere, sinkende Grundwasserspeigel im Sommer,…
  • In tiefen Lagen schneit es nicht mehr so oft und die Tage mit Schneebedeckung werden hier deutlich weniger.
  • Bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwinden mehr als 80 Prozent der alpinen Gletscherflächen.

 

Quelle:  http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/standpunkt/faq  aufgerufen am 06.03.2017

 

 

 

 

 

Wie kann ich etwas gegen den Klimawandel unternehmen?
  • Heimaturlaub
  • Regionale und saisonale Produkte kaufen
  • Die Bäume pflanzende Spendensuchmaschine https://www.ecosia.org/ verwenden
  • Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen
  • Mit einem Elektrofahrrad zur Arbeit fahren
  • Längere Strecken mit Bus oder Bahn
  • E-carsharing mit Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen
  • Ein gesünderer Lebensstil ist tendenziell auch klimafreundlicher
  • Gebäude thermisch sanieren