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Häufige Fragen

Erzeugen Photovoltaikanlagen mehr Energie als für Herstellung, Transport und Installation benötigt wird?

Je nach Standort, Lebensdauer und Photovoltaik-Technologie wird im Laufe der Jahre die 4 bis 20-fache Energiemenge produziert. Die energetische Amortisation dauert laut Wikipedia zwischen 0,75 und 3,5 Jahre (Stand 2013).

 

Diese Werte werden von Jahr zu Jahr besser, da die Wirkungsgrade steigen. Außerdem werden in Zukunft große Teile der Rohstoffe für Photovoltaikzellen aus Recycling stammen. Dadurch können sich die Energieausbeuten über die Lebensdauer im Verhältnis zur aufgewendeten auf das 8 - 40-fache verbessern.

 

Im Gegensatz zu erneuerbaren Kraftwerken erzeugen fossile Kraftwerke nie mehr Energie als für Ihre Errichtung benötigt wurde, da ständig nur Primärenergie verbrannt wird. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die erzeugte Energie aus Photovoltaik in Form von hochwertiger elektrischer Energie vorliegt. Das ist wichtig, wenn man die Erntefaktoren mit anderen Energiequellen vergleicht. Wenn man beispielsweise den Erntefaktor der Erdölförderung mit Photovoltaik vergleicht, muss noch der Aufwand in der Erdölraffinerie und der Wirkungsgrad des Vergrennungsmotors von nur ca. 30 % berücksichtigt werden. Die elektrische Energie ist im Gegensatz dazu nahezu vollständig direkt nutzbar.

 

Quelle: Erntefaktor

Wie viel Energie erzeugen unsere Photovoltaikanlagen?

Übers Jahr gesehen produzieren unsere PV-Anlagen ungefähr das 15-fache an elektrischer Energie, die unsere e-carsharing-Autos bei voller Auslastung benötigen.

Gibt es den Klimawandel wirklich?

Ja. Ein großer Teil der beobachteten Temperaturerhöhung der letzten 100 Jahre (rund 1° C weltweit und rund 2° C im Alpenraum) geht dabei nicht auf natürliche Ursachen zurück, sondern wird durch menschliche Aktivität verursacht. 

Zudem ergeben Modellberechnungen für die Temperatur bis zum Jahr 2100 eine weitere weltweite Erwärmung um 1,8 bis 4,0° C. 

Die Erwärmung hat spürbare Auswirkungen. Für Österreich ergeben Untersuchungen, unter anderem der ZAMG:

  • Hitzewellen werden häufiger und länger. Mit Hitzewellen/Klimawandel gehen einher: mehr Waldbrände, mehr Hitzetote, Artensterben, Versauerung der Meere, sinkende Grundwasserspeigel im Sommer,…
  • In tiefen Lagen schneit es nicht mehr so oft und die Tage mit Schneebedeckung werden hier deutlich weniger.
  • Bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwinden mehr als 80 Prozent der alpinen Gletscherflächen.

 

Quelle:  http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/standpunkt/faq  aufgerufen am 06.03.2017

Wie kann ich etwas gegen den Klimawandel unternehmen?
  • Heimaturlaub
  • Regionale und saisonale Produkte kaufen
  • Die Bäume pflanzende Spendensuchmaschine https://www.ecosia.org/ verwenden
  • Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen
  • Mit einem Elektrofahrrad zur Arbeit fahren
  • Längere Strecken mit Bus oder Bahn
  • E-carsharing mit Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen
  • Ein gesünderer Lebensstil ist tendenziell auch klimafreundlicher
  • Gebäude thermisch sanieren